Der Facebook Pixel – PPC besser regeln, besser targetieren. Werbeanzeigen besser handhaben…

Der Facebook Pixel – wie nutze ich ihn, was kann ich damit erreichen und wie genau funktioniert es. Dieser Artikel gibt Aufschluss.

Facebook PPC wird immer bedeutender, wenn es darum geht, günstig eine gewaltige Masse an Menschen, gut targetiert, zu erreichen.

Durch den Facebook Pixel wird es möglich eben dies ganz einfach zu bewerkstelligen. Ich helfe dir ein Grundgerüst für eine optimale Werbeanzeige und besten Traffic zu erstellen. Sei gespannt was ein Pixel drauf hat…

Bewusst baut dieser Artikel Schritt für Schritt aufeinander auf. Wir erstellen gemeinsam den Pixel, die Custom Conversions und später eine Remarketing-Kampagne und die Lookalike Audience für unsere Werbeanzeige.

Was ist der Facebook Pixel?

Ein Tracking Pixel. Ein kleiner Vermerk, ein Hinweis für Facebook, um Handlungen auf deinen Webseiten zu verfolgen.

Im Werbeanzeigenmanager von Facebook kannst du diesen für dich erstellen. Dies ist im Grunde nur eine Namentliche Benennung.

Schließlich wird der Pixel für dich seitens Facebook gespeichert und du kannst ihn auf deinen Seiten einbinden.

Der Facebook Pixel zeichnet ab sofort die Besuche auf deinen Webseiten auf. Gut und schön. Aber wozu?

Wir arbeiten mit verschiedensten Seiten – Landingpages, Salespages, Blogartikel, usw. – liegt ein Pixel auf deiner Domain, so kannst du direkt im Werbeanzeigenmanager bei Facebook diese Seiten anwählen.

Du kannst so direkt definieren welche Seite für was für eine Handlung steht.

Im ersten Moment ist der Nutzen hier nicht so offensichtlich, ich verspreche dir aber im Verlauf des Artikels wirst du ein riesen AHA!GENIAL! von dir geben. 🙂

Den Facebook Pixel erstellen

In deinem Facebook Werbeanzeigenmanager gelangst du über das Menü auf die Kategorie „Elemente“. Wähle hier „Pixel“ aus.

erstelle den Facebook Pixel

Facebook Pixel erstellen

Die App dafür wird geladen und selbsterklärend gelangst du zum darauffolgendem Fenster.

richte den Facebook Pixel ein

Facebook Pixel einrichtgen

Mit einem Klick auf „Pixel einrichten“ geht es auch schon los. Keine Sorge, das ist ganz einfach. Ein neues Fenster wird geladen, nutze hier die manuelle Erstellung deines Facebook Pixel.

erstelle deinen Facebook Pixel manuell

Facebook Pixel manuell erstellen

Gar nicht so schwer oder? Du gelangst anschließend direkt zu deinem Facebook Pixel Code. Nur dieser ist in diesem Fenster wichtig. Das Video zur Einbindung kannst du ignorieren, ebenfalls den Schritt Nr.1. Wichtig für uns ist lediglich Schritt Nr.2, denn hier steht unser Pixel Code. Fährst du mit der Maus über diesen Code, kannst du ihn direkt in die Zwischenablage kopieren. Dies solltest du an dieser stelle machen, denn wir werden im nächsten Schritt in WordPress deinen Code ganz einfach implementieren.

Den Facebook Pixel bei WordPress einbinden

Der Facebook Pixel ist erstellt, nun muss er auch platziert werden. In deinem CMS (WordPress) geschieht dies mit einem Plugin. Zusätzlich werden wir deinen Browser mit einem Plugin ausstatten um unseren Pixel zu prüfen. Fangen wird mit dem WordPress-Plugin an.

Sehr einfach und beste Erfahrungen habe ich mit dem Tracking Code Manager von IntellyWP gemacht. Das Plugin ist kostenlos und direkt über die Pluginsuche bei WordPress zu finden. Einach installieren und aktivieren.

Das Plugin Tracking Code Manager

Plugin: Tracking Code Manager

Im nächsten Schritt benötigen wir unseren Pixel Code. Du erinnerst dich diesen in die Zwischenablage kopiert zu haben. Navigiere dich in die Einstellungen deines neuen Plugins. Über „Settings“ gelangst du natürlich in die Einstellungen.

Deinen Facebook Pixel Code musst du hier nur einmal hinein kopieren und natürlich unten über den Button speichern. Siehe Bild.

so bindest du den Facebook Pixel Code in WordPress ein

Facebook Pixel Code in Worpress einbinden

Mehr gibt es in diesem Plugin nicht zu tun, wichtig ist, dass du das Speichern nicht vergisst.

Gratulation, deine Webseite ist nun mit einem Facebook Pixel versehen. Nun wird es interessant.

Ein aktiver Facebook Pixel hilft dir von Anfang an

Ist dein Pixel eingerichtet, so zeichnet dieser ab sofort die Besucher auf deinen Seiten auf. Durch ihn wird es nun möglich genau diese Besucher erneut mit Werbeanzeigen anzusprechen oder an Hand derer Kriterien sogar massenweise neue Interessenten zu finden. Ganz ohne Interessensuche oder detaillierte Targetierung. – absolut genial

Der Facebook Pixel in Verbindung mit der Custom Conversion

Dein Pixel ist nun im Bilde und Facebook gibt dir mit der Funktion Custom Conversion ein Tool, mit dem du ganz genau ersehen kannst, was auf deinen Seiten passiert.

Wurde ein Lead generiert oder ein Sale abgeschlossen? Dies können wir nun mit Custom Conversions nachverfolgen. Diese geben uns genaue Auskunft darüber, ob ein Besucher auf einer bestimmten Seite gewesen ist, demnach eine Handlung vorgenommen hat.

Beispiel: Ein Besucher landet auf deiner Opt-In-Page, trägt sich durch das Formular in deinen Newsletter ein und landet schließlich auf der Danke-Seite. In den Custom Conversions haben wir diese Danke-Seite (als URL) hinterlegt und benennen diese mit „Lead“. Unser Pixel zeichnet diese Handlung auf und ist genau im Bilde wer dieser Besucher ist.

Zum späteren Zeitpunkt lassen sich durch den Algorithmus von Facebook damit weitere, gleiche Interessenten suchen, wodurch unheimlich niedrige Klickpreise möglich werden. (Lookalike Audience) Dazu aber mehr, weiter unten im Artikel.

 

…und so geht´s, Custom Conversion erstellen:

Custom Conversions – diese drei solltest du einrichten

Hier dreht sich der Schwerpunkt nicht nur um den Listenaufbau, auch für Sales kannst du diese Custom Conversions für dich einrichten. Durch diese kannst du genau die Besucher und Handlungen auf deinen Seiten erfassen und durch Facebook und die Lookalike Audiences weitere Interessenten, zugeschnitten auf dein Vorhaben suchen.

So lassen sich später Werbeanzeigen schalten die ohne Interessendefinition laufen, aber dennoch relevante Interessenten und Kunden für dich finden.

 

1. die Custom Conversion auf der Landingpage/Blog

Die erste und allgemeine Custom Conversion solltest du für deine Seite einrichten auf der ein Besucher hauptsächlich landet. Dies kann deine Opt-In-Page sein, aber auch dein Blog, ebenso deine Startseite der Webseite. Um Besucher meines Blogs zu tracken wäre demnach die Eingabe der URL http://socitools.com mit der Definition „URL ist“ unter den Regeln anzugeben. (siehe Bild)

Sobald du diese Regel mit der direkten URL bestätigst, werden die Besucher auf dieser Seite, seitens des Facebook Pixel erfasst.

Solltest du zum Beispiel wissen wollen, wie viele Besucher einen bestimmten Artikel auf deinem Blog gelesen haben, so kannst du dies durch die Eingabe der passenden URL zu diesem Artikel verfolgen. Ein sehr mächtiges Tool, denn durch unsere Custom Conversion lassen sich später gezielt weitere Interessenten zu dieser Conversion suchen, was deine Klickpreise und auch die Reichweite enorm verstärken wird.

erstelle deine Custom Conversion

Custom Conversion erstellen

2. die Custom Conversion um deine Leads zu erfassen

Selbstverständlich möchten wir ja auch genau wissen, wie viele Interessenten sich für unseren Leadmagneten/Freebie/GiveAway entschieden haben. Die E-Mail-Adresse wurde uns also gegeben, und wir können durch eine Custom Conversion genau filtern, wer dies getan hat.

Die Eingabe der URL unserer „Danke-Seite“, auf die der Interessent geleitet wurde, zeigt uns somit genau wer sich in unseren Newsletter/E-Mail-Liste eingetragen hat.

Als Kategorie kann hier die Definition „Lead“ angegeben werden.

der Lead in der Custom Conversion

Lead definieren in der Custom Conversion

Jede Person die sich also durch das Opt-In-Formular einer Seite eingetragen hat und auf der Folgeseite landet, wird durch diese Custom Conversion erfasst.

3. die Custom Conversion der Sales und Kunden

Die wohl wichtigste Custom Conversion ist die der Kunden. Käufer sind uns natürlich die liebsten Besucher.

Die Custom Conversion sollte also auf die „Danke-für-ihren-Kauf-Seite“ eingerichtet werden. Die kann beispielsweise die Seite nach dem Kauf deines Tripwires (Refi-Produkt) sein.

Diese Custom Conversion definieren wir natürlich mit „Kauf“.

 

Hinweis: Nachdem der Facebook Pixel eingerichtet wurde und die Custom Conversions hinzugefügt wurden, dauert es einige Zeit bis Facebook relevante Daten aufgezeichnet hat. Je tiefer deine Besucherströme erfasst werden, desto länger kann dies dauern, bis wir die Custom Conversion für weitere Zwecke (z.B. eine Lookalike Audience) nutzen können.

Das Zusammenspiel vom Facebook Pixel, der Custom Conversion und der Lookalike Audience

Unser Ziel ist es so günstig wie nur eben möglich eine große Reichweite mit unseren Anzeigen zu erzeugen. Die Symbiose des Pixel in Verbindung mit der Custom Conversion und den daraus folgenden Lookalike Audiences ermöglicht es uns.

Kommen wir zum dritten Schritt, den Lookalike Audiences.

Grundsatz:

Der Pixel als Einsicht, die Custom Conversion als Definition, die Custom Audience und Lookalike Audience als Automat für die Reichweite der Werbeanzeigen.

Die Custom und die Lookalike Audience erstellen im Facebook Werbeanzeigenmanager

Um schließlich weitere Interessenten für uns zu finden, müssen wir im Werbeanzeigenmanager definieren, welche Menschen dies sein sollten. Facebook ermittelt dies durch einen eigenen Algorithmus. Wieder durch die Angabe der URL zeichnet unser Facebook Pixel die Interessenten auf und wir können anschließend automatisch nach weiteren Menschen suchen lassen und gezielt Werbeanzeigen schalten.

Unsere bisherigen Interessenten werden also kategorisiert und von Facebook für uns analysiert, bevor eine Werbeanzeige ausgeliefert wird. Durch eine Lookalike Audience sucht Facebook für uns passende Interessenten. Der Algorithmus dazu ist sehr genau, jedoch unbekannt. Ein eigenes Targeting in einer Werbeanzeige mit einer Lookalike Audience fällt somit komplett weg.

Wozu dient die Custom Audience

Das Ziel einer Custom Audience ist das Retargeting. Eben einen Interessenten erneut durch Werbeanzeigen anzusprechen oder gar die Zielgruppe von bestimmten Werbeanzeigen auszuschließen. Die Custom Audience ist immer eine bereits bestehende Zielgruppe, die du bereits besitzt. Durch deinen Facebook Pixel kannst du diese genau durch die URL definieren.

Beispiel: Du möchtest die Interessenten deines digitalen Produktes erfassen und erneut mit einer Werbeanzeige ansprechen, aber nur diese, die nicht das Produkt gekauft haben. Du müsstest also hierfür zwei Custom Audiences erstellt haben.

  1. eine Custom Audience für die Käufer (definiert durch die URL der „Vielen-Dank-für-Ihren-Kauf-URL“)
  2. eine Custom Audience für die Nicht-Käufer/Interessenten (definiert durch die URL der Sales-Page des Produktes)

Erstellst du nun eine Kampagne/Werbeanzeige, so kannst du hier die Interessenten erneut ansprechen. Die das Produkt nicht gekauft haben aber auch ausschließen. Dadurch, das bereits ein Interesse an dem Produkt bestand, weil sich der Interessent auf der Sales-Page befunden hat, ist die Wahrscheinlichkeit erheblich höher, das dennoch ein Kauf zu Stande kommt.

Custom Audience erstellen

Ein- und Ausschließen mit der Custom Audience beim erstellen einer Werbeanzeige

Retargeting ist ein unglaublich stark. Selbst um den Listenaufbau zu verstärken solltest auch du damit arbeiten. Verwende eine Custom Audience auf die Interessenten, welche deine Opt-In-Page nur besucht haben und schließe die Personen aus, welche sich bereits eingetragen haben. Mit einer guten Werbeanzeige wirst du diese Interessenten erneut erreichen und im zweiten Schritt, vielleicht mit einer anderen Version der Landingpage oder besseren Benefits (Werten) für dich gewinnen.

Das Retargeting über Facebook ist günstig und effektiv. Sehr gut konvertieren Videos.

So könnte eine Remarketingkampagne für den Listenaufbau aussehen:

Werbeanzeige 1

Art: Video- oder Bildanzeige

Zielgruppe: Custom Audience CM1, Besucher deiner Landingpage LP1 der letzten 30/60/90/180 Tage, bereits eingetragene Besucher ausgeschlossen

Sprache: deutsch

Alter: 24-52 Jahre

Interessen: nach Bedarf

enthält: Link zur Landingpage 2 LP2

Werbeanzeige 2

Art: Video- oder Bildanzeige

Zielgruppe: Custom Audience CM2, Besucher der Landingpage LP2, eingetragene Besucher der Landingpage LP1 und LP2 ausgeschlossen

Sprache: deutsch

Alter: 24-52 Jahre

Interessen: nach Bedarf

enthält: Link zur Landingpage LP3

Werbeanzeige 3

Art: Webinar, Video- oder Bildanzeige

Zielgruppe: Custom Audience CM3, Besucher der Landingpage LP3, eingetragene Besucher der LP1, LP2, LP3 ausgeschlossen

Sprache: deutsch

Alter: 24-52 Jahre

enthält: Link zum Webinarseite mit Opt-In-Formular

…so kannst du es fortführen. Aus Erfahrung kann ich jedoch bemerken, das eine Retargeting-Kampagne nur bis zu fünf Werbeanzeigen effektiv wirkt. Darüber hinaus, fielen die Eintragungsraten nur schlecht aus. Mit dieser Form des Retargetings konnte ich über Facebook 70% der Besucher, die sich nicht eingetragen hatten, doch noch zu Leads verwandeln, also zum Eintrag in den Newsletter bewegen. Listbuilding extrem. 🙂

Die Lookalike Audience – ran an die Masse

Die Facebook Lookalike Audience ist eine Targetierung durch deine eigenen, bestehenden Zielgruppen, den Custom Audiences. Die Lookalike Audience hilft dir passende Menschen für deine Werbeanzeigen zu finden.

Erstellst du eine Werbeanzeige mit einer Lookalike Audience so wird Facebook für dich neue Interessenten finden, die auf den Interessen, Aktivitäten, Handlungen und vielen weiteren Kriterien deiner bisherigen Zielgruppe bestehen. Ermittelt wird dies durch den hauseigenen Algorithmus.

Facebook analysiert also deine gelieferten Daten, die durch den Facebook Pixel aufgezeichnet wurden und bastelt sich daraus ein Modell, eine Persona, durch die später neue Interessenten gefunden werden.

Auch in der Werbeanzeige, basierend auf einer Lookalike Audience, kannst du bereits bestehende Leads oder Käufer ausschließen um diese nicht erneut anzusprechen.

Die Facebook-Insights, verstehe deine Zielgruppe

Die Facebook-Insights solltest du auf jeden Fall für dich nutzen. Hier erfährst du genau wie deine Zielgruppe tickt.

Sind meine Interessenten männlich oder weiblich, in welcher Altersgruppe befindet sich meine Zielgruppe und wie ist der Bildungsstand? All diese Informationen helfen dir ungemein deine Werbeanzeigen näher an deine gewünschte Zielgruppe zu schalten.

So erfährst du beispielsweise genau wie alt die Menschen sind, die sich am häufigsten in deinen Newsletter eintragen. Eine Beschränkung dieses Alters in deiner Werbeanzeige spart unheimlich viel Geld bei der Auslieferung deiner Werbeanzeigen.

Versuche also so viele Informationen über deine passende Zielgruppe zu sammeln wie nur möglich um diese so genau es geht zu erreichen.

Ich hoffe dir mit diesem Artikel einen guten Einblick in die Welt der Facebook-Werbeanzeigen gegeben zu haben. Fragen gehören wie immer hier unten in die Kommentare.

Vielen Dank fürs Lesen.

Daniel

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