über mich

bei der Arbeit

Ein Bäcker im Online-Marketing, wo bitte gibt´s denn sowas?

Aber klar! 😛 Jeder von uns landet doch irgendwann mal an einem Punkt wo er weiter kommen möchte oder nicht? Aber dazu später gerne mehr! Hier erstmal einiges zu mir, meiner Story, meinem Dasein.

 

Wer ist eigentlich dieser Daniel Rüter?

Tja, geboren bin ich 1980 am Rande des Ruhrgebietes, in Werne an der schönen Lippe. Damals noch einziger Sohn meiner Eltern (diese übrigens bis heute tätig im Old-Style-Offline-Business an der Handelsfront) wuchs ich zuerst in Bork (kleines Kaff im Kreis Unna), später aber in Ahlen auf. Ich besuchte eine Grundschule, wer hätte das gedacht, und später die städtische Realschule. Beide erfolgreich abgeschlossen schmiss ich mich ins Fachabi (Betriebswirtschaft). Ich führe diese Entscheidung mal auf meine Wurzeln zurück. Auch dies erfolgreich absolviert war es mir dann aber einfach zu wider mich noch weiter zu bilden. Ich wollte also raus in die Welt. Geld verdienen, arbeiten, leben – so wie man es eben erwartet. Die Ausbildung im Einzelhandel, mit Hintergedanken an den Familienbetrieb, war schlaffer als alles andere was ich bis dato erlebt hatte. Auch dieser gab ich mich aber hin und startete anschließend in eine Ruhepause alla Zivildienst, gefolgt von einer Ausbildung als Bäcker. 🙂

Ich denke das ich bis dahin immer noch nicht genau wusste was ich eigentlich wollte. Ideen und Visionen trieben mich danach in eine Selbstständigkeit – der Frühstücksservice Breakfast & More war geboren. Mobil belieferte ich also Firmen, Schulen und diverse Einrichtungen mit gutem Frühstück, später auch mit Buffets und organisierte Veranstaltungen für 10 – 250 Personen für meine Kunden von A-Z. Alles gut, alles schön – aber ehrlich, diese Arbeit wünsche ich heute keinem mehr an den Hals. Nach rund sieben Jahren des ununterbrochenen „hustlens“ (zu deutsch: durcharbeiten), wuchs mir alles über den Kopf. Ein Unfall mit einem Verkaufsfahrzeug löste Umsatzeinbußen aus, ich selbst nicht richtig bei der Sache, fand der Betrieb nur noch den Weg zu Gewerbeabmeldung. Heute, und da bin ich ganz ehrlich, bin ich froh darüber das alles noch so gut ausgegangen ist. Es waren Jahre voller Spaß, Arbeit und Erfolg, an die ich immer gern zurück denke. Das Ende der Selbstständigkeit war hart. Jeder der sich mal mit dem Finanzamt auseinander setzen musste weiß wie unangenehm so etwas werden kann. Aber…geschafft!

An dieser stelle muss ich meiner Frau, Katharina, ein unglaubliches großes Lob aussprechen:

das sind wir

Meine Frau Kathi & ich

Mein Schatz, vielen Dank für deine Hilfe, deine Stärke und deinen Beistand in den härtesten Jahren unseres Lebens – mit keinem anderen Menschen auf der Welt wäre ich so weit gekommen, wie mit dir. Ich liebe dich! 

Nach den Jahren ging ich erstmal zurück in den Einzelhandel, dies aber auch nur ein Jahr. Beschäftigt bei einem regionalen Discounter für Haushaltswaren ging es dort also stumpf weiter. Besser als nichts! „Filialleiter“ nannte man diese Berufsbezeichnung, Marionette wäre wohl der bessere Ausdruck. Kaum auszuhalten und durch Einflüsse der Wirtschaftskrise fand ich also dann zurück zu meinen familiären Wurzeln. Lieferanten und Subunternehmen schafften es nicht die Krise zu überstehen und das Sortiment für unsere Wochenmärkte, die wir bereits seit über 40 Jahren mit Brot- und Backwaren beschicken, schwand nur so dahin.

Eine Lösung musste her und das recht schnell. Kurzer Hand stand auch schon die Backstube, ausgelegt für 400% mehr an Produktion. Es wurde also wieder im Verhältnis 80/20 gebacken. 80% Eigenware, 20% Fremdware. Das ist es was ich bis heute mache. Jede Nacht, jede Woche, immer und immer wieder. Frisches Brot, Brötchen, tolle Kuchen und vieles weiteres, wertvolles, wird von meinem Team und mir für den Verkauf zubereitet. Hier auch mal ein Lob an mein Team in der Backstube – klasse wie verlässlich, engagiert und wertvoll ihr seid!

Backwaren Rüter

Einblicke ins Sortimet

 

Aber ich will einfach mehr!

Seit einigen Jahren spüre ich den Drang einfach mehr aus meinem Leben zu machen. Natürlich, uns geht es gut, meine Frau, und auch ich arbeiten regelmäßig und recht viel. Wir haben gefallen gefunden am schönen Auto, am Reisen, an finanzieller Freiheit. Ein Punkt, den nicht alle Mitmenschen teilen können. Ja, uns geht es wirklich gut. Was mir aber persönlich aufgefallen ist – es fehlt uns einfach die Zeit, die Zeit zu genießen, die Zeit einfach mal alles liegen und stehen zu lassen. Ein Termin rennt dem nächsten hinterher, die Tage sind kurz und die Zeit für die wirklich wichtigen Dinge viel zu gering. Ich vermute mindestens 90% der Menschheit sehen Reichtum als Freiheit an, dem ist aber längst nicht so. Wahrer Reichtum ist keine feste Währung, wahrer Reichtum ist Zeit.

Ich fand also meine Leidenschaft im Internet – Online-Marketing. Nachdem ich mich reichlich eingelesen hatte wurde ich recht fix damit erfolgreich, also nicht reich, sondern erfolgreich in dem Sinne, Menschen von einem Punkt zum anderen zu bringen. Heute verdiene ich immer noch nicht die Welt an harter Währung über das Internet, aber ich verdiene, und somit ist der Grundstein doch schon mal gelegt. Das Projekt Socitools.com drückt in vielen Bereichen meine Erfahrungen aus und soll den Blogbesuchern einen Mehrwert bieten um diese Freiheiten, die ich heute schon genießen darf, auch zu erreichen. Wir werden sehen wo all dies hinführt. Fakt ist aber: Wenn Du nichts tust, wirst Du auch nie etwas erreichen!

Meine Zeit ist also nach wie vor begrenzt, aber dennoch versucht man doch irgendwie alles unter einen Hut zu bekommen. Arbeiten, Bloggen, Lieferanten, Bloggen, Recherche, Bloggen… aber hey… es macht Spaß und allein das Feedback welches Du mir geben kannst, egal ob mit einem Like auf Facebook, einem Kommentar oder einer E-Mail ist ein Zeichen dafür, das etwas Gutes, Richtiges in Bewegung geraten ist.

Wenn Du Fragen oder Anregungen für mich hast, mir etwas zukommen lassen möchtest, so zögere nicht. Ich bin auch nur ein Mensch, ich mache Rechtschreibfehler und sitze auch nur hinter einem PC um diesen Text zu schreiben. Also keine Angst, ich bin Dir dankbar für jedes Mitwirken.

Dankeschön

…für deine Bereitschaft, diesen Text bis hierher gelesen zu haben. Ich hoffe auch Dich als Leser für Socitools, für meinen Blog, gewonnen zu haben und freue mich von Dir zu hören.

Daniel