Vorsicht User! Der Facebook Newsfeed und der Algorithmus dahinter, verstehen und nutzen…

Soziale Netzwerke gibt es reichlich, mehr als uns meist lieb ist. Die Auswahl der für uns relevantesten fällt somit nicht immer einfach aus. Facebook ist eines dieser Netzwerke, will aber auch verstanden werden. Der Algorithmus hat es in sich, einmal verstanden, kannst du genauer und vor allem wesentlich profitabler mit Facebook umgehen. Wer möchte nicht ständig im Facebook Newsfeed erscheinen?

Gerade im Bereich des Marketing sollten hier keine unnötigen Fehler gemacht werden.

Ob Facebook für dein Vorhaben geeignet ist, wie du vermutlich am besten Fuß fassen kannst und was du tun oder auch vermeiden solltest, erkläre ich dir in diesem Beitrag.

Auf auf in den Newsfeed bei Facebook!

Facebook der Alleskönner vorgestellt

Bewusst befasse ich mich an dieser Stelle nur mit Facebook. In diesem Netzwerk finden wir als Affiliate, je nach Nische, immer recht guten Anklang. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Die Zielgruppen variieren stark, Interessen und auch das Interaktionsverhalten fällt je nach Absicht stärker oder schwächer aus. Alles relevante Faktoren die vom Algorithmus unter die Lupe genommen werden. Dieser entscheidet die Häufigkeit der Einblendung deiner Postings im Newsfeed.

Facebook als Urgestein vorgestellt

Facebook, die Fakten

Facebook, ein Urgestein mit reichlich Anklang

Unbestritten ist Facebook natürlich extrem weit verbreitet. Nahezu in jeder Zielgruppe wird es uns ermöglicht zu interagieren. Gruppen, Seiten, Chroniken und die Chatfunktion machen FB schließlich zu einem Allrounder unter den Medien. Facebook weist auf eine Community von über einer Milliarde zurück, Tendenz steigend. Die Chancen eine Institution über Facebook bekannter zu machen und letztendlich von der wachsenden Mitgliederzahl zu profitieren sind enorm hoch.

Die Kaufaffinität bei Facebook ist hervorragend. Somit gab es bereits Studien, z.B. von Gruender.de, die bewiesen, das die Kaufkraft bei Facebooknutzern 15% stärker ist als bei normalen „Surfern“. Ein Grund mehr, das Augenmerk auf Facebook zu legen.

Gerade bei Anfängern im Online-Business ist Facebook sehr beliebt. Meist kennt man sich bereits mit den Funktionen aus, zudem bietet FB kostenlos weitere Möglichkeiten zur Reichweitengenerierung an. Der Newsfeed, die Fanpages, Notizen, Veranstaltungen und Gruppen stehen hier als Funktionen zur Verfügung.

Das Targeting bei Facebook

Den Grundstein des Targeting legt Facebook bereits bei der Nutzerregistrierung. Nahe Daten und Interessen werden direkt nach dieser abgefragt um den neuen User gezielt mit Informationen zu seinen Interessen zu versorgen. Schlau gemacht. Relevante Inhalte werden diesem dann direkt im Newsfeed, speziell für ihn, angezeigt.

Zudem überwacht Facebook das Verhalten. Gruppenbeitritte, Freundeskreis, Vorlieben, Hobbys, Musik, Alter, Bücher und Orte filtern schließlich genau was dem User gefällt. Eine Vorstellung weiterer Möglichkeiten innerhalb dieses Netzwerks ist somit zielgerichtet gegeben. Dies ist für dein Marketing sehr wichtig. Kenne deinen Kunden! Schablone Zielgruppendefinition (download)

Targeting bei Facebook

Targeting bei Facebook

Diese sehr genaue Targetierung macht es uns sehr einfach bei Facebook unsere Zielgruppe anzusprechen. Nicht zu letzt lassen sich auch Werbeanzeigen genau auf die Personen zuschneiden, die für unser Produkt, unsere Firma oder Veranstaltung relevant sind. Geschaltete Werbung erscheint für unsere Zielgruppe im Newsfeed oder auch in der Seitenleiste auf Facebook und erreicht je nach Beliebtheit eine enorme Reichweite an Viralität.

Facebook, was es so mit sich bringt

  • weltweite Community, über eine Milliarde Nutzer
  • sehr gutes Targeting der Zielgruppe
  • das Branding ist sehr wichtig (Markenbezug), auch als Einzelperson
  • Interaktion mit der Zielgruppe ist notwendig
  • geringer Streuverlust bei bezahlter Werbung (PPC)
  • relevante Trafficquelle in jeder Nische

Sechs Regeln für bessere Posts und ein Ranking im Newsfeed

  1. Kurz und Knapp

    Zu lange Postings langweilen und kosten Zeit und Mühe diese zu lesen, versuche deine Community mit zwei bis drei Sätzen bereits emotional zu erreichen und verweise dann auf einen Blogbeitrag, eine Landingpage oder Infomaterial.

  2. Zuviel ist zuviel

    Übertreibe es nicht mit deinen Postings, manchmal ist weniger mehr. Zwei Beiträge am Tag reichen vollkommen aus. Veröffentliche diese aber regelmäßig. Letztendlich kommt es aber auf deine Unternehmung an, wie oft Postings getätigt werden. Falls notwendig (wichtige Infos mehrmals täglich) ist es okay deinen Lesern öfter den Mehrwert zukommen zu lassen. Der Mehrwert sollte immer gegeben sein und das Interesse deiner Fans treffen.

  3. der perfekte Zeitpunkt

    Den zu treffen ist enorm schwierig, vermutlich gibt es hier auch keine genauen Studien, jedenfalls ergaben meine Recherchen kein zuverlässiges Ergebnis. Sei dir an der Stelle einfach bewusst wie deine Zielgruppe tickt. Ist diese Tags aktiv oder vom Alter her stets am Smartphone? Ein eigener Test, gemessen an Hand der Interaktionen mit deinem Beitrag wird dir schnell ein Gefühl dafür vermitteln, wann ein guter Zeitpunkt für deine Postings ist.

  4. Links in den Beiträgen

    Nicht selten verweisen wir mit Links auf bestimmte Inhalte. In diesem Linkposting sollte natürlich das Bild aussagekräftig und schmackhaft für den User sein. Eine kurze Info über dem Bild reicht, nicht zu viel an der Stelle. Eine Bombenheadline und noch ein kurzer Infotext unter dem Bild runden das Gesamtpaket ab. Die Metadaten hinter dem Link sollten also gut gepflegt sein um das Erscheinungsbild zu perfektionieren.

  5. Bilder, immer Bilder

    Ein Bild ist notwendig, nie solltest du deinen Lesern nur Text anbieten. Auch Videos zählen zu den Dauerbrennern, nutze diese Möglichkeit. Selbstverständlich muss dein Bild/Video zu deinem Produkt oder auch der Geschichte passen, welche du vermitteln möchtest. Bei Bildern und Videos achte auf jeden Fall auf das Urheberrecht, sofern du eine unternehmerische Absicht verfolgst.

  6. soziale Interaktion

    Die Königsklasse! Interaktion wird auch vom FB-Algorithmus bewertet, dieser bestimmt die Einblendungen deiner Postings. Facebook ist eine Beziehung, ein Symbiose zwischen dir und deinen Fans. Beantworte Fragen, kommentiere mit und reagiere. Du musst dafür als Person im Rampenlicht stehen und präsent sein. Guter Content um Diskussionen auszulösen aber auch Glückwünsche zum Wochenende sind hier von unabdingbar. Fordere deine Fanbase immer mal wieder auf zu interagieren, beispielsweise durch zielgerichtete Fragen und Aufforderungen. Ein Call-to-Action wie „gib ein Like wenns dir gefällt!“ wirkt Wunder.

Das Facebook Newsfeed-Ranking

das Ranking im Newsfeed steigern

Das Ranking in den Newsfeed, die Faktoren

  1. Likes und Posts anderer Nutzer – stehst du mit bestimmten Freunden häufiger in Kontakt, so wertet FB diese Freunde als relevantere Nutzer und zeigt ihnen auch öfter deine Postings aus dem Newsfeed
  2. Kommentare wirken positiv – hinterlassen die User Kommentare auf deinen Posts so wertet Facebook dies als positiv und dein Ranking steigt
  3. viele Likes, Herzchen und Emojis – ein Post wird besser bewertet, wenn auf diesem die Häufigkeit der Likes (Daumen) zunimmt
  4. das Alter in Verbindung mit Likes und Kommentaren – selbst zu späterer Zeit werden Posts noch eingeblendet, sofern diese innerhalb deiner Community noch positiv bewertet wurden
  5. Shares – teilt deine Gemeinschaft deinen Post, so erkennt Facebook diesen als sehr relevant, deine Reichweite steigt dadurch enorm, dies ist ein sehr gutes Zeichen, welches auch der Facebook Algorithmus so erkennt. Ein Pluspunkt für dein Marketing.

Natürlich gibt es auch negative Einflüsse. Hier kommt zum Beispiel die Spam-Funktion von Facebook zum Einsatz. Wird dein Posting von anderen Nutzern als Spam oder gar anstößig markiert, rutscht dieser im Ranking nach unten und dein Marketing war fast für die Katz, Vorsicht sei geboten.

Mein Fazit für ein Ranking im Newsfeed

Möchte man Facebook gefallen, so sollte man einfach ein braver User sein. Nimm Abstand von übermäßigem Posten. Halte dich an die Regeln. Liefere echten Mehrwert für deine Community und du wirst oft genug im Newsfeed erscheinen.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Videos mindestens 30% häufiger viral gehen als normale Postings mit Bild. Ein wenig Feinschliff an der Optik, Emojis, Sonderzeichen und ansprechende Headlines sowie Texte helfen ungemein regelmäßig im Newsfeed bei Facebook zu erscheinen.

Vergiss auf keinen Fall den Call-to-Action, sag deinen Lesern ruhig was sie tun sollen.

Ich hoffe auch deiner Viralität etwas auf die Sprünge geholfen zu haben wüsste aber auch gern von dir, was du so anstellst um im Newsfeed zu erscheinen. Schreibe es mir in die Kommentare!

deine Frage zum Beitrag:

Facebook Newsfeed

schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.